Zum Inhalt der Seite

China: Konjunktur mit 774 Milliarden gefördert

Beijing. Chinesischen Medienberichten vom Dienstag zufolge will Beijing spezielle Staatsanleihen herausgeben, um benötige Konjunkturhilfen zu finanzieren. Schulden in Höhe von umgerechnet 774 Milliarden Euro sollen so über einen Zeitraum von drei Jahren zusätzlich aufgenommen werden. Den Berichten ging eine Ankündigung des Finanzministers Lan Foan vom Wochenende voraus, wonach Beijing die Verschuldung »deutlich erhöhen« werde. Das neue Konjunkturpaket soll geringe Einkommen entlasten, den Immobilienmarkt stabilisieren, außerdem das staatliche Bankenkapital aufstocken. Zudem soll den Regionalregierungen unter die Arme gegriffen ­werden. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Rainer M. aus Wernigerode 16. Okt. 2024 um 12:34 Uhr
    Offensichtlich ist auch China genötigt, sich an der weltweit grassierenden Schuldenorgie zu beteiligen, um den Laden am laufen zu halten! Das ist natürlich in China besonders gut möglich, da ja dort alle Macht die kommunistische Partei, äh ich meine natürlich das Volk, hat. Nur besonders der Immobilienbereich ist ein Koloss auf tönernen Füßen. Da haben sich viele Menschen Wohnungen gekauft, bezahlt wird dort meist bereits bevor gebaut wird. Nun stehen unzählige, bestenfalls halbfertige Hochhäuser, teilweise ganze Stadtteile nutzlos rum, und die Käufer sind ihre Ersparnisse los! Da bin ich gespannt, wie das weitergeht!
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!