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Viele Neu­einstellungen befristet

Düsseldorf. 37,8 Prozent aller neu eingestellten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bekommen zunächst nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit von Ende 2023 hervor, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung ausgewertet hat. Laut der am Montag veröffentlichten Studie erfolgte in der Altersgruppe unter 25 Jahren sogar fast jede zweite Neuanstellung befristet. Dabei bestehen große Unterschiede zwischen Regionen und Branchen. Den höchsten Anteil (62,5 Prozent) weist Heidelberg mit seinem großen Universitätsklinikum auf. Köln folgt, wo Medien- und Werbewirtschaft ein erhebliches Gewicht haben und zuletzt 62,2 Prozent befristet eingestellt wurden. An dritter Stelle steht Potsdam (59 Prozent), was auch auf die dortige Filmindustrie zurückzuführen sein dürfte. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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