Zum Inhalt der Seite

Tesla will neuen Wasservertrag

Strausberg. Der US-Autokonzern Tesla will in einem neuen Vertrag mit dem regionalen Wasserverband eine geringere Wasserliefermenge und gleichzeitig höhere Grenzwerte für zwei Stoffe im Abwasser für seine Fabrik in Grünheide festschreiben. »Wir sind überzeugt, mit der nun vorliegenden Version des Änderungsvertrags die Versorgungssicherheit für das gesamte Verbandsgebiet langfristig zu sichern«, heißt es in einem Brief an die Vertreter der Verbandsgemeinden. Die Bürgerinitiative gegen Tesla forderte, dass die kommunalen Parlamente über neue Verträge dieser Bedeutung vorab beraten. Nach Ansicht des Wasserverbands überschreitet Tesla »ständig und in erheblicher Weise« Abwassergrenzwerte. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2024, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!