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LNG-Terminal wird teurer als geplant

Brunsbüttel. Das geplante Flüssigerdgasterminal in Brunsbüttel wird 200 Millionen Euro mehr kosten als geplant, ergab eine NDR-Recherche. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisierte die »Kostenexplosion« am Freitag. Die Förderung fossiler Energieträger mit rund einer Milliarde Euro sei ökologisch unverantwortlich, die Gaskrise »längst abgewendet« und das Projekt schlicht unnötig. Sascha Müller-Kraenner, DUH-Bundesgeschäftsführer, kommentierte: »Statt der Gasindustrie Geld hinterherzuwerfen, wären die Mittel für den Ausbau erneuerbarer Energien deutlich besser angelegt.« Bei der Eröffnung eines Ammoniakimportterminals am Mittwoch hatte Energiewendeminister Tobias Goldschmidt (Bündnis 90/Die Grünen) noch geprahlt: »Schleswig-Holstein wird bis 2040 das erste klimaneutrale Industrieland sein.« Dass dieses Versprechen in Erfüllung geht, ist zu bezweifeln. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2024, Seite 1, Inland

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