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Abbrüche in Georgia vorerst wieder erlaubt

Washington. Im US-Bundesstaat Georgia hat ein Richter ein restriktives Gesetz gekippt, das Schwangerschaftsabbrüche ab dem ersten messbaren Herzschlag des Fötus verbietet. Das sogenannte Herzschlaggesetz verstoße gegen die Verfassung, entschied der Richter Robert McBurney vom Obersten Gericht im Bezirk Fulton County am Montag. Das 2019 von den konservativen Republikanern in Georgias Parlament verabschiedete Gesetz trat 2022 in Kraft, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA das landesweite Recht auf Schwangerschaftsabbruch aufgehoben hatte. Nach der Entscheidung von Richter McBurney sind Abbrüche in Georgia nun vorerst wieder erlaubt, bis der Fötus eigenständig lebensfähig ist, was etwa ab der 22. Schwangerschaftswoche der Fall ist. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.10.2024, Seite 15, Feminismus

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