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02.10.20241 Leserbrief
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Letzte Urteile im »Gorch Fock«-Prozess
Oldenburg. Im Prozess um das Geschäftsgebaren der Elsflether Werft im Zusammenhang mit der Instandsetzung des Segelschulschiffs »Gorch Fock« hat das Landgericht Oldenburg die vorerst letzten Urteile gefällt. Ein ehemaliger Vorstand muss unter anderem wegen Untreue und Betrugs in besonders schwerem Fall für vier Jahre ins Gefängnis, wie das Gericht mitteilte. Eine ehemalige Prokuristin bekam ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung. Die Ermittlungen rund um die Elsflether Werft bei Bremen laufen seit Dezember 2018. Die Marine hatte die Werft mit der Instandsetzung mehrerer Schiffe und Boote beauftragt – unter anderem mit der Überholung der »Gorch Fock«. Dabei gingen die Kosten durch die Decke, Ungereimtheiten fielen auf. 2019 meldete die Werft Insolvenz an und wurde verkauft. In dem Prozess ging es unter anderem um Korruption, Betrug, Untreue und Bestechlichkeit. (dpa/jW)
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Reinhard Hopp aus Berlin 2. Okt. 2024 um 10:44 UhrVerantwortlich, aber nie zur Verantwortung gezogen, die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen! Stattdessen kometenhaft weiter aufgestiegen und heute mit einer Machtfülle ausgestattet, die sie noch ungleich größeren Schaden in ganz Europa und der übrigen Welt weiterhin ungestraft anrichten lässt.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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