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Schweiz: Suizidkabine eingesetzt

Schaffhausen. In der Schweiz sind mehrere Personen nach dem Einsatz einer umstrittenen Suizidkabine festgenommen worden, wie dpa am Dienstag meldete. Gegen sie werde ein Strafverfahren wegen »Verleitung und Beihilfe zum Selbstmord« eingeleitet, sagte demnach der Staatsanwalt in Schaffhausen, Peter Sticher. Bei einer Verurteilung droht ihnen eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Es ist der erste bekannte Einsatz der Kabine Sarco in der Schweiz. Eine Person kann sich hineinlegen und durch Knopfdruck die Zuleitung von Stickstoff auslösen. Sie erstickt daran. Suizidhilfe ist in der Schweiz erlaubt, wenn den Helfern keine selbstsüchtigen Motive vorgeworfen werden können. Das Gerät Sarco betrachten die Schweizer Behörden aber als nicht rechtskonform. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2024, Seite 7, Ausland

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