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Springer-Konzern vor Aufspaltung

Berlin. Der Medienkonzern Axel Springer wird aufgespalten. Am Donnerstag bestätigte Springer , der Medienbereich werde künftig zu 98 Prozent von Konzernchef Mathias Döpfner und Verlegerwitwe Friede Springer übernommen. Ein Minderheitenanteil geht demnach an einen Springer-Enkel. Der US-Investor KKR, aktuell größter Springer-Anteilseigner, und der kanadische Pensionsfonds CPPIB übernehmen das Anzeigengeschäft, mit dem Jobportal Stepstone sowie Tochterunternehmen Aviv mit dem Immobilienportal Immowelt, das künftig unter dem Namen AS Classifieds laufen soll. Laut Springer-Konzern müssen Behörden den Plänen noch zustimmen, die Aufspaltung de Unternehmens soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 erfolgen.

Das Anzeigengeschäft mache derzeit mehr als zehn Milliarden Euro des mit insgesamt 13,5 Milliarden Euro bewerteten Konzerns aus, hatte die Financial Times am vergangenen Wochenende berichtet. Döpfner könne seine Kontrolle über den Medienbereich, neben den deutschen Flaggschiffen Bild und Welt auch die US-Marken Business Insider sowie Politico, nun deutlich ausbauen. Sowohl der Medienmilliardär als auch Friede Springer halten demnach eine Minderheitsbeteiligung an der gelösten Kleinanzeigensparte. Mit der Spaltung könnte KKR nun einen Börsengang mit Stepstone anpeilen, der zuletzt wiederholt verschoben worden war. Zuletzt war dabei eine Bewertung von rund sieben Milliarden Euro angepeilt worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2024, Seite 14, Medien

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 20. Sept. 2024 um 09:57 Uhr
    Unfassbar, welche Macht sich mit der Dummheit von Menschen aneignen lässt. Und das im »Land der Dichter und Denker« – trotz APO und Günter Wallraff!
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