Studie: Landwirtschaft könnte Treibhausgase stark reduzieren

Berlin/Brüssel. Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft und landwirtschaftlich genutzten Mooren könnten in der EU bis 2045 laut einer neuen Untersuchung um mehr als die Hälfte reduziert werden. Dies könne vor allem durch weniger Tierhaltung, Wiedervernässung von Mooren und klimafreundlicheres Düngen erreicht werden, heißt es in einer Simulations-Studie der Denkfabrik Agora Agrar. Besonders durch die Wiedervernässung trockengelegter Moore ließen sich laut Studie Treibhausgasemissionen mindern. Würden etwa 80 Prozent der derzeit landwirtschaftlich genutzten, trockengelegten Feuchtgebiete wiedervernässt, könnten jährlich Emissionen in Höhe von etwa 70 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten vermieden werden, heißt es. Das entspricht in etwa dem jährlichen Treibhausgasausstoß eines Landes wie Österreich. (dpa/jW)
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