-
14.09.2024
- → Inland
Anklage gegen rechten Bombenbauer
Halle/Saale. Die Staatsanwaltschaft in Halle hat Anklage gegen einen Mann erhoben, weil er einen neonazistisch motivierten Anschlag mit einer selbstgebauten Bombe geplant haben soll. Dem zur Tatzeit 36 Jahre alten Mann werde unter anderem die Vorbereitung einer schwerwiegenden staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag gegenüber dpa. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits mitgeteilt, dass sie davon ausgehe, »dass er die Bombe aus rechtsextremer Gesinnung heraus zum Einsatz bringen wollte«. Der Tatverdächtige sitze seit April in Untersuchungshaft. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
