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MAD: Mehr Fälle von »Extremismus«

Köln/Berlin. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) verzeichnet in der Bundeswehr eine steigende Zahl neuer Fälle, bei denen ein Verdacht auf »Extremismus« geklärt wird. Für 2023 gebe es ein Plus neuer Fallbearbeitungen auf 483. Im Jahr davor waren es 390, heißt es im neuen Jahresbericht des Militärgeheimdienstes, der dpa vorliegt. Im Bereich »Rechtsextremismus« wurden demnach im vergangenen Jahr 308 Fallbearbeitungen neu aufgenommen. Im Jahr 2022 waren 278 neue Verdachtsfälle auf den Tisch gekommen. Im »Phänomenbereich auslandsbezogener Extremismus« wurde ein deutlicher Anstieg auf 65 Fälle verzeichnet; ein Großteil der Neuaufnahmen resultiere »aus der Befürwortung und/oder Unterstützung des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine«, heißt es in dem Bericht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2024, Seite 4, Inland

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