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Ermittlungen nach Beitrag über Identitäre

Wien. Nach einer deutschen TV-Reportage über die rechte Gruppierung »Identitäre Bewegung« (IB) hat das Innenministerium von Österreich Ermittlungen eingeleitet. In dem RTL-Beitrag, der am Dienstag abend ausgestrahlt wurde, ging es unter anderem um Veranstaltungen der IB Mitte Juli in Wien. Am Rande einer dieser Veranstaltungen sollen demnach gewaltverherrlichende und den Holocaust relativierende Aussagen gefallen sein. Sie werden in dem Beitrag einer jungen Frau, die zu dem Zeitpunkt AfD-Mitglied gewesen sein soll, zugeschrieben. Nach Angaben des Innenministeriums in Wien laufen Ermittlungen gegen mehrere Personen wegen des Verdachts gerichtlich strafbarer Handlungen. Der Sprecher der IB Österreich, Martin Sellner, sagte der dpa am Donnerstag, er habe die konkrete Position der Frau in der AfD nicht gekannt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2024, Seite 15, Antifaschismus

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