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Telegram-Chef: UNO kritisiert Ermittlungen

Genf. Die Vereinten Nationen haben sich am Dienstag besorgt über die Festnahme und das Ermittlungsverfahren gegen den russisch-französischen Chef der Messenger-App Telegram, Pawel Durow, in Frankreich geäußert. »Das ist ein sehr komplexer Fall. Er wirft viele Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte auf«, sagte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Ravina Shamdasani, in Genf. Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Sperrung des Onlinedienstes X in Brasilien. Dieser Fall gebe Anlass zu ähnlichen Bedenken, sagte Shamdasani. Durow war Ende August festgenommen worden. Die französische Justiz wirft ihm unter anderem vor, nicht genügend gegen die Verbreitung »krimineller« und »extremistischer« Inhalte auf Telegram zu unternehmen. Durow kam auf Kaution frei, darf Frankreich vorerst aber nicht verlassen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2024, Seite 1, Ausland

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