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Hamburg: PKK-Mitglied zu Haftstrafe verurteilt

Hamburg. Ein Funktionär der hierzulande verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ist vom Hamburger Oberlandesgericht zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es am Montag nach Angaben einer Sprecherin als erwiesen an, dass der 50jährige Kenan Ayaz zwischen Herbst 2018 und Sommer 2020 in Nord- und Westdeutschland für die Partei tätig gewesen war. Er wurde wegen »Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung« verurteilt. Laut Urteil hatte der Beschuldigte hauptsächlich organisatorische, personelle und propagandistische PKK-Angelegenheiten in Deutschland koordiniert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2024, Seite 2, Inland

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