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Verhaltensforschung

Toolmaking animal Buckelwal

Warm Springs Bay. Der Buckelwal könnte zum kleinen Klub jener Tiere gehören, die als Werkzeugmacher gelten. Zu dieser Einschätzung gelangen Andy Szabo und sein Team von der Alaska Whale Foundation in der Wissenschaftszeitschrift Royal Society Open Science. Danach sind die Meeressäuger fähig, Werkzeuge für den Beutefang herzustellen und die Instrumente je nach besonderen Umständen anzupassen. Werkzeug bedeutet in diesem Fall die einzigartige Blasennetzjagd. Der Buckelwal stößt systematisch ein Netz aus Luftblasen aus seinem Blasloch, die für die Beute – Heringe, Lachse oder Krill – unüberwindliche Zellen darstellen. Die eingesperrte Beute können die Wale dann abernten. Die Art des Beutefangs ist nach Untersuchung der Wissenschaftler noch komplexer als bisher angenommen und mit dem Bau simpler Werkzeuge vergleichbar, wie er zum Beispiel auch bei Schimpansen und Krähen vorkommt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2024, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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