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Sudan: Kein Frieden in Sicht

Genf. Seit mehr als einer Woche unter der Schirmherrschaft der USA stattfindende Gespräche über ein Ende der Kämpfe im Sudan sind vorerst gescheitert, wie dpa am Freitag berichtete. Allerdings konnte nach Aussagen von Beteiligten die Lieferung humanitärer Hilfe zumindest punktuell verbessert werden. Das Treffen litt von Anfang an darunter, dass ihm Vertreter der Regierungsarmee ferngeblieben waren. So sprachen vor allem technische Experten über Hilfsmöglichkeiten. Die mit der Armee konkurrierenden Schnellen Eingreiftruppen hatten zwar eine Delegation entsandt. Vor Ort gingen die Kämpfe aber nicht nur weiter, sondern eskalierten, unter anderem in Norddarfur. Mehr als 100 Zivilisten kamen ums Leben, wie der US-Sonderbeauftragte für den Sudan, Tom Perriello, am Freitag auf X mitteilte. Er nannte die Öffnung eines Grenzübergangs zum Tschad als eines der Ergebnisse der Unterredungen. Auch habe die RSF-Miliz einem Verhaltenskodex mit Mindeststandards zugestimmt, an den alle Soldaten gebunden sein sollen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2024, Seite 7, Ausland

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