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EVG zu Jobkahlschlag bei Deutscher Bahn

Berlin. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat sich zum angekündigten Jobkahlschlag bei der Deutschen Bahn (DB) geäußert. »Im operativen Bereich darf es keinen Stellenabbau geben, da muss es einen Ausbau geben«, erklärte die EVG laut dpa-Mitteilung vom Sonnabend. Der Fachkräftemangel werde »die Schienenbranche voll treffen«. Am Kunden oder an der Sicherheit dürfe keinesfalls gespart werden. DB-Finanzvorstand Levin Holle hatte Ende Juli angekündigt, binnen fünf Jahren etwa 30.000 Vollzeitstellen zu streichen. »Wir müssen in Zukunft mehr Bahn mit weniger Menschen schaffen«, hieß es von Konzernchef Richard Lutz. Die EVG erklärte dazu nun: »Wer mehr Verkehr auf der Schiene will, der braucht erst mal mehr Personal.« Karsten Ulrich, Chef der EVG-Fachgruppe Lokfahrdienst, ergänzte: »Wir können nur so viele Züge fahren, wie Personal vorhanden ist.« (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2024, Seite 5, Inland

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