-
17.08.2024
- → Inland
Weniger Umsatz mit mehr Fischen
Rostock. Deutsche Hochsee- und Küstenfischer haben im vergangenen Jahr mehr Fisch in den deutschen und internationalen Häfen angelandet. Die 1.137 Schiffe brachten rund 157.000 Tonnen Fisch an Land – vier Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Freitag mitteilte. Der Umsatz der Fischer sank dabei von 187,2 Millionen Euro auf 181,9 Millionen Euro. BLE-Referatsleiter Lutz Wessendorf führte das Missverhältnis auf die »Zusammensetzung der Anlandungen aus eher preiswerteren (zum Beispiel Sandaal und Holzmakrele) und seltener hochpreisigen Fischen wie beispielsweise Speisekrabben, Kaisergranat oder Steinbutt« zurück. Am meisten gefangen wurden demnach Blauer Wittling (24,2 Prozent), Hering (22,4 Prozent) und Makrele (10,7 Prozent). (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!