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Thailand: Premier von Verfassungsgericht abgesetzt

Bangkok. Das Verfassungsgericht in Thailand hat Ministerpräsident Srettha Thavisin nach weniger als einem Jahr im Amt abgesetzt. Mit der Berufung eines ehemaligen, einst inhaftierten Anwalts in sein Kabinett habe Srettha in grober Weise gegen ethische Standards verstoßen, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Srettha sagte vor der Presse, er akzeptiere das Urteil, das mit fünf zu vier Stimmen gegen ihn ausfiel. Der Immobilienmagnat ist der vierte thailändische Ministerpräsident innerhalb von 16 Jahren, der durch ein Urteil des Gerichts abgesetzt wurde. Das Parlament muss nun einberufen werden, um einen neuen Regierungschef zu wählen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2024, Seite 2, Ausland

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