-
12.08.2024
- → Ausland
Gewaltsame Konfrontation in Nordirland
Belfast. In Nordirland sind zehn Polizisten bei Auseinandersetzungen mit irisch-republikanischen Demonstranten verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, sollen die geschätzten 50 jungen Aktivisten die Beamten am späten Sonnabend abend in der Stadt Londonderry mit »Feuerwerkskörpern, Molotowcocktails und anderen Projektilen« angegriffen haben. Zuvor hatte es in der Stadt einen Marsch probritischer Protestanten gegeben. Nach Einschätzung der Polizei werden die Spannungen in Nordirland durch die jüngsten muslimfeindlichen Ausschreitungen von Faschisten befeuert, die durch nach einem tödlichen Messerangriff auf Kinder in der Stadt Southport verbreitete Falschnachrichten ausgelöst worden waren. Im Unterschied zu Nordirland hat sich die Lage in den übrigen britischen Landesteilen inzwischen wieder weitgehend beruhigt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!