-
06.08.2024
- → Ausland
Sudan bestreitet Hungersnot in Lager
Port Sudan. Sudans in die Hafenstadt Port Sudan umgezogene Regierung hat am Wochenende Berichte über eine Hungersnot im Flüchtlingslager Zamzam in Norddarfur zurückgewiesen, wie Reuters am Montag meldete. Am Donnerstag hatten UN-Behörden und die Organisation »Ärzte ohne Grenzen« festgestellt, dass in Zamzam eine Hungersnot herrsche und die Spezialnahrung für unterernährte Kinder nur noch zwei Wochen reiche. In Zamzam lebt rund eine halbe Million Vertriebene. Sudans Regierung befürchte nun, dass die Erklärung einer Hungersnot Vorwand für eine internationale Intervention sein könne. (Reuters/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
