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Sudan bestreitet Hungersnot in Lager

Port Sudan. Sudans in die Hafenstadt Port Sudan umgezogene Regierung hat am Wochenende Berichte über eine Hungersnot im Flüchtlingslager Zamzam in Norddarfur zurückgewiesen, wie Reuters am Montag meldete. Am Donnerstag hatten UN-Behörden und die Organisation »Ärzte ohne Grenzen« festgestellt, dass in Zamzam eine Hungersnot herrsche und die Spezialnahrung für unterernährte Kinder nur noch zwei Wochen reiche. In Zamzam lebt rund eine halbe Million Vertriebene. Sudans Regierung befürchte nun, dass die Erklärung einer Hungersnot Vorwand für eine internationale Intervention sein könne. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2024, Seite 2, Ausland

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