Zum Inhalt der Seite

Nigeria: Festnahmen und Tote bei Protesten

Abuja. In Nigeria hat Präsident Bola Ahmed Tinubu in einer Fernsehansprache am Sonntag dazu aufgerufen, die Proteste gegen Misswirtschaft und hohe Lebenshaltungskosten einzustellen. Bei Protesten in der nördlichen Stadt Kano war es zuvor zu heftigen Zusammenstößen gekommen. Augenzeugen zufolge feuerte die Polizei auf die Menge, drei Menschen wurden demnach getötet. Amnesty International geht von landesweit 13 Getöteten aus. Die Proteste ebbten am Sonnabend etwas ab. Laut örtlichen Medien feuerten in der Hauptstadt Abuja Sicherheitskräfte aber Tränengas auf Demonstranten. Die Polizei erklärte am Sonnabend, sie habe binnen zwei Tagen 681 Menschen festgenommen. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                                                                                                Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »kinder« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.