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Nigeria: Festnahmen und Tote bei Protesten

Abuja. In Nigeria hat Präsident Bola Ahmed Tinubu in einer Fernsehansprache am Sonntag dazu aufgerufen, die Proteste gegen Misswirtschaft und hohe Lebenshaltungskosten einzustellen. Bei Protesten in der nördlichen Stadt Kano war es zuvor zu heftigen Zusammenstößen gekommen. Augenzeugen zufolge feuerte die Polizei auf die Menge, drei Menschen wurden demnach getötet. Amnesty International geht von landesweit 13 Getöteten aus. Die Proteste ebbten am Sonnabend etwas ab. Laut örtlichen Medien feuerten in der Hauptstadt Abuja Sicherheitskräfte aber Tränengas auf Demonstranten. Die Polizei erklärte am Sonnabend, sie habe binnen zwei Tagen 681 Menschen festgenommen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2024, Seite 7, Ausland

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