-
23.07.2024
- → Ausland
UNO stellt neue HIV-Zahlen vor
Genf. Das UN-Programm für die Bekämpfung von AIDS, UNAIDS, hat am Montag einen neuen Bericht vorgestellt. Trotz großer Erfolge im Kampf gegen AIDS sind die Vereinten Nationen demnach weit von ihrem Ziel entfernt, die Immunschwächekrankheit bis 2030 weitgehend zu besiegen. Immer noch sterbe jede Minute ein Mensch an den Folgen von AIDS. Wenn die Verantwortlichen jetzt die Mittel aufstocken und unter anderem die Rechte von besonders betroffenen Gruppen schützten, könne das UN-Ziel für 2030 noch erreicht werden, so die Institution. Finanzkürzungen, Diskriminierung und eine zunehmende Beschneidung der Menschenrechte gefährdeten dagegen bisherige Fortschritte, mahnte UNAIDS zum Start der Welt-AIDS-Konferenz in München. Erfolge im Kampf gegen AIDS gebe es insbesondere in Afrika südlich der Sahara. Vor allem in der Region Osteuropa und Zentralasien stiegen jedoch die Infektionen. Die UNO will Neuinfektionen und AIDS-assoziierte Todesfälle von 2010 bis 2030 um über 90 Prozent senken. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!