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Frankreich: Macron der Transphobie bezichtigt

Foto: REUTERS/Christian Hartmann

Paris. Der französische Präsident Emmanuel Macron wurde am Mittwoch mit Vorwürfen der Transphobie konfrontiert. Der Tageszeitung Le Monde zufolge hatte er das politische Programm des linken Bündnisses Nouveau Front Populaire scharf kritisiert und opponierte gegen einen politischen Vorschlag, der es Bürgern künftig ermöglichen soll, im Rathaus ihren Geschlechtseintrag zu ändern. »Emmanuel Macron nutzt Transphobie, um das Manifest seiner politischen Gegner anzugreifen«, sagte Julia Torlet von SOS Homophobie. »Die Strategie ist klar: Minderheiten im Rennen um die Macht einsetzen«.

Die Gründung der Nouveau Front Populaire, die Linke von Sozialisten bis Kommunisten vereint, ist für Macron eine unwillkommene Entwicklung. In Reaktion auf die Niederlage seiner Partei gegen die extreme Rechte hat dieser Neuwahlen ausgerufen. Seinem Regierungsbündnis wird bei den Parlamentswahlen am 30. Juni – gefolgt von einer Stichwahl am 7. Juli – nur der dritte Platz hinter dem rechtsextremen Rassemblement National und dem Linksbündnis vorausgesagt. (AFP/jW)

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Erschienen am 20.06.2024, Ausland

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