-
10.06.2024
- → Inland
Gedenken an Keupstraßen-Attentat
Köln. Der Beginn einer Veranstaltung zum Gedenken an den Nagelbombenanschlag vor 20 Jahren in Köln mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am Sonntag wegen einer Sicherheitsüberprüfung vor Ort verzögert. Bei einer Prüfung des Veranstaltungsortes habe ein Sprengstoffhund angeschlagen, sagte ein Polizeisprecher gegenüber dpa. Die Veranstaltung fand am Nachmittag statt. Die Explosion einer Nagelbombe hatte in der Keupstraße am 9. Juni 2004 22 Menschen verletzt. Die Polizei ermittelte danach jahrelang in der türkischen Community, obwohl die Tat von der neonazistischen »NSU«-Gruppe begangen worden war. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!