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Europarat rügt BRD wegen Menschenhandels

Strasbourg. Experten des Europarats fordern von Deutschland stärkere Maßnahmen gegen Menschenhandel. Die deutschen Behörden sollten Menschenhändler wirksamer bestrafen und den Opfern mehr Hilfe und höhere Entschädigungen zur Verfügung stellen, hieß es in einem am Freitag in Strasbourg veröffentlichten Bericht einer Sachverständigengruppe des Europarats. Weiterhin finde der Großteil des Menschenhandels in der Prostitution statt. Allerdings sei die Zahl der Menschen gestiegen, die in Arbeitsverhältnissen ausgebeutet werden, hieß es. Die Erkenntnis sei auf umfassende Ermittlungen in der Fleischindustrie und der Getränkelogistik zurückzuführen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2024, Seite 6, Ausland

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