Zum Inhalt der Seite

Bauindustrie kürzt Umsatzprognose

Berlin. Die Bauindustrie hat ihre Umsatzprognose weiter gekürzt. Man rechne 2024 nun mit einem sinkenden Erlös von vier Prozent und dem Abbau von 10.000 Jobs, sagte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, am Dienstag in Berlin. Anfang des Jahres hatte der Verband noch ein Minus von 3,5 Prozent erwartet. »Wir befinden uns im vierten Jahr der baukonjunkturellen Schwäche«, erklärte Hübner. »Eine Wende wird es auch in diesem Jahr nicht geben.« Im Wohnungsbau würden die Umsätze, bereinigt um steigende Preise, um zwölf Prozent zurückgehen. Für den öffentlichen Bau erwarte man anstelle eines leichten Plus mittlerweile einen Rückgang um 0,5 Prozent. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2024, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!