Zum Inhalt der Seite

Ungarn: Bau des AKW Paks II mit belarussischer Hilfe

Foto: REUTERS/Marton Monus
Baustelle: Kernkraftwerk Paks (9.5.2023)

Budapest. Die Regierung in Budapest hat mit Belarus ein Abkommen über Hilfe beim Bau eines zweiten ungarischen Atomkraftwerks unterzeichnet. Dies teilte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto der Nachrichtenagentur Reuters zufolge heute in Minsk mit, ohne Details zu nennen. Das russische Unternehmen Rosatom baut am Standort Paks II in Zentralungarn zwei Reaktoren mit einer Leistung von je 1,2 Gigawatt. Das 12,5 Milliarden Euro teure Projekt hat sich lange verzögert. Atomenergie fällt nicht unter die EU-Sanktionen gegen Russland. Ungarn, das weiterhin den größten Teil seines Stroms und Gases aus Russland bezieht, hat sich gegen eine Ausweitung der Sanktionen auf diesen Bereich ausgesprochen. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen am 30.05.2024, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!