Zum Inhalt der Seite

Siemens Energy streicht 4.100 Jobs bei Gamesa

Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Geht es nach der Konzernspitze, können 4.100 Beschäftigte bald ihren Helm an den Haken hängen

München. Der Energietechnikkonzern Siemens Energy will 4.100 Jobs bei der spanischen Windenergietochter Gamesa streichen. Siemens-Energy-Chef Jürgen Eickholt in dem Brief an die Mitarbeiter, den Reuters am Dienstag einsehen konnte, die derzeitige Situation erfordere Anpassungen, »die über organisatorische Veränderungen hinausgehen«. Und weiter: »Wir müssen uns auf ein geringeres Geschäftsvolumen, weniger Aktivitäten in Nicht-Kernmärkten und ein gestrafftes Portfolio einstellen.«

Zuvor hatte Bloomberg berichtet. Demnach könnten in Deutschland bis zu 370 Jobs gestrichen werden, etwa 550 an den Gamesa-Standorten in Dänemark und in Spanien 430 Stellen. Siemens Energy hatte Anfang Mai mitgeteilt, die Sanierung von Gamesa mit einem weiteren Führungswechsel vorantreiben zu wollen und dabei auch Standorte und einen Stellenabbau zu forcieren. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen am 29.05.2024, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!