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Studie: Frauen in der BRD häufiger einsam

Berlin. Frauen sind in Deutschland einer Studie zufolge stärker von Einsamkeit betroffen als Männer. Die Coronapandemie hat den sogenannten Gender Loneliness Gap noch einmal verstärkt, wie aus dem am Donnerstag von Bundesfamilienministerin Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen) vorgestellten »Einsamkeitsbarometer« hervorgeht. Demnach verstärkte sich die Einsamkeitsbelastung unter Frauen von 8,8 Prozent im Jahr 2017 auf 33,2 Prozent im Coronajahr 2020, ging 2021 dann aber wieder auf 12,8 Prozent zurück. Die Quote unter Männern lag jeweils teils deutlich darunter. Überdurchschnittlich stark von Einsamkeit betroffen sind der Studie zufolge auch Alleinerziehende, Arbeitslose, Geringqualifizierte, chronisch Kranke sowie Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2024, Seite 15, Feminismus

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