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Brasilien: Rodungen verlagert

Rio de Janeiro. Im Savannengebiet Cerrado südlich des Amazonasregenwaldes wurden 2023 mehr als 1,1 Millionen Hektar Wald gerodet, zwei Drittel mehr als im Vorjahr, stellte ein Bericht brasilianischer Universitäten und verschiedener NGO am Dienstag fest. Die Rodungen in Cerrado machten zwei Drittel der Entwaldung in ganz Brasilien aus. Im Amazonasgebiet wurden 2023 noch 454.300 Hektar Wald abgeholzt, ein Rückgang um mehr als 60 Prozent zum Vorjahr. Die Regierung von Präsident Lula da Silva bekämpft die Abholzung des Regenwaldes. Die landwirtschaftliche Expansion verlagert sich ins Umland. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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