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Afghanistan: IS bekennt sich zu Anschlag

Kabul. Nach einem Schusswaffenangriff auf eine Touristengruppe in Afghanistan, der zum Tod von sechs Menschen führte, hat sich die Dschihadistentruppe »Islamischer Staat« (IS) zu der Tat bekannt. Ihre Kämpfer hätten am Freitag »in der Bergstadt Bamijan mit Maschinengewehren auf christliche Touristen und ihre schiitischen Begleiter geschossen«, erklärte die Gruppe am Sonntag per Sofortnachrichtendienst Telegram. Bei dem Angriff waren drei Spanier und drei Einheimische getötet worden. In Bamijan standen einst riesige Buddha-Statuen, die jedoch 2001 von den Taliban zerstört wurden. Dennoch ist die Stadt weiter eines der beliebtesten Touristenziele des Landes. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2024, Seite 7, Ausland

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