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Sportpolitik

Alle dabei

Frankfurt am Main. Deutsche Sportverbände wollen in Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt vor der Fußball-EM und den Olympischen Spielen im Sommer die Kommunikation in den sozialen Medien stärker kontrollieren. Dabei soll auch KI eingesetzt werden. Begründet wird das mit dem Vorgehen gegen »Hass«. Das teilten der Deutsche Fußballbund (DFB) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Montag in Frankfurt am Main mit. »Die Verbände werden eng mit den Strafverfolgungsbehörden kooperieren und konsequent Strafanzeigen erstatten, wenn gewalttätige, rassistische oder diskriminierende Sprache verwendet wird«, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung des DFB, DOSB und der Deutschen Fußballiga (DFL). (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2024, Seite 16, Sport

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