Zum Inhalt der Seite

Galeria Karstadt Kaufhof schließt 16 Filialen und streicht 1.400 Stellen

Foto: Christoph Reichwein/dpa
Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus

Essen. Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof will 16 seiner verbliebenen 92 Filialen schließen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete. Welche Standorte wann geschlossen werden sollen, wolle Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus am Sonnabend bekanntgeben. Mit den Schließungen sollen 1.400 der insgesamt noch rund 12.800 Stellen sollen gestrichen werden. Zuletzt hatte Denkhaus bereits angekündigt, dass in der Konzernzentrale in Essen die Hälfte der 900 Arbeitsplätze gestrichen werden soll. Der Warenhauskonzern hatte Anfang Januar einen Insolvenzantrag gestellt. Es ist die dritte Insolvenz innerhalb von dreieinhalb Jahren. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen am 27.04.2024, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!