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Aus: Ausgabe vom 30.04.2024, Seite 16 / Aktion
Aktion

junge Welt: Eine Zeitung gegen Kriegshetze

Keine Ruhe an der Heimatfront. Einladung zum Probeabo
Von Verlag und Redaktion der Tageszeitung junge Welt
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junge Welt-Verteilaktion auf der 1.-Mai-Demonstration 2023 in Berlin

Fast jeden Tag Meldungen, die einen kommenden Krieg ankündigen: Da werden künftig Kriegsveteranen vorsorglich geehrt, die Aufgaben für den Inlandsgeheimdienst erweitert (Vorsicht, Wehrkraftzersetzung!) und Umfragen inszeniert, mit denen nachgewiesen werden soll, dass sich »über 70 Prozent der Bürger« für erhöhte Militärausgaben aussprechen – ausdrücklich auch dann, wenn gleichzeitig im Sozialen gespart werden muss. Ein Milliardenpaket für Hochrüstung jagt das nächste, Bunker und Alarmsirenen sind zu reaktivieren und nebenbei soziale, demokratische Rechte abzubauen. Gleichzeitig wird täglich »der Russe« verteufelt und eine »gelbe Gefahr« heraufbeschworen. Alles läuft darauf hinaus, dass irgendwann ab 5.45 Uhr erneut »zurückgeschossen« wird.

Hintergrund für diese Entwicklungen ist der Umstand, dass die bislang hegemonialen Kräfte des Kapitals ihr »Alleinstellungsmerkmal« verlieren. Um die gewünschte Stellung zu halten, um auch weiterhin ungehindert Profite erwirtschaften und um aktuelle Entwicklungen ignorieren zu können, kann nur noch auf Krieg gesetzt werden. Eine der Voraussetzungen dafür ist jedoch die Gleichschaltung an der Heimatfront. Denn dort soll niemand in den Sinn kommen, den Kriegstreibern in den Arm zu fallen.

Aufgabe einer aufgeklärten, fortschrittlichen Presse ist es, diese Vorgänge adäquat abzubilden und zu bewerten. Die junge Welt stellt sich täglich dieser Aufgabe und wird deshalb von immer mehr Leserinnen und Lesern geschätzt! Sie ist keiner Partei, keinem Konzern und keiner Kirche verpflichtet. Sie schaut zudem über den deutschen und europäischen Tellerrand hinaus und berichtet über soziale, politische und kulturelle Kämpfe weltweit. Daraus ergibt sich der hohe Nutzwert, der sich aus dem regelmäßigen Studium der jungen Welt ergibt.

Wir legen dabei großen Wert darauf, dass unsere Leserinnen und Leser diese Zeitung als tägliches journalistisches Angebot nutzen, dabei aber nicht auf eigene Denk- und Kritikfähigkeit verzichten. Damit Sie testen können, ob wir halten, was wir hier versprechen, laden wir Sie deshalb zu einem Probeabo ein. Sie erhalten zwei Wochen lang die Zeitung gratis in Ihren Briefkasten geliefert. Das Abo endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Gern würden wir anschließend kurz nachfragen, ob die Zustellung geklappt hat, wie Ihnen die Zeitung gefällt und ob ein weiterführendes Abonnement für Sie in Frage kommt. Deshalb bitten wir um Angabe Ihrer Telefonnummer und um Ihr Einverständnis, kontaktiert werden zu dürfen. Nur dann werden Sie von uns angerufen. Wir versprechen ausdrücklich, dass sämtliche Daten grundsätzlich nicht aus dem Haus gegeben werden. Probieren Sie unser Angebot einfach mal aus!

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren. Denn nicht allen lernen die junge Welt kennen, da durch die Beobachtung die Werbung eingeschränkt wird.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

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