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Aus: Ausgabe vom 10.02.2024, Seite 16 / Aktion
RLK 2024

Signale in bleierner Zeit

Die Finanzierung der Rosa-Luxemburg-Konferenz bleibt schwierig
Von Sebastian Carlens
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Saleh Sidmustafa von der Frente Polisario auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz (Berlin, 13.1.2024)

Die Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar war vieles: Eine großartige Manifestation für einen gerechten Frieden in Nahost. Ein schlagender Beweis, dass die politische Linke – auch in Zeiten von Kriegen und Spaltungen – mobilisierungsfähig sein kann. Und ein unvergleichlicher Jahresauftakt für 3.700 Menschen im Berliner Tempodrom – und für viele tausend Zuschauerinnen und Zuschauer in unseren Livestreams. Und vor allem: Die Konferenz war ein kollektiver Kraftakt, eine gemeinsame Leistung von hunderten Beteiligten, jW-Kolleginnen und -Kollegen, Ordnern und Unterstützern. Nur dank des Mitwirkens dieser vielen freiwilligen Helfer konnten wir erfolgreich eine neue, deutlich größere Stätte bespielen. Ihnen allen möchten wir an dieser Stelle herzlich danken.

Für die junge Welt als Veranstalter war die diesjährige Konferenz schließlich auch ein Testlauf: Sind wir in der Lage, einen Schritt weiterzugehen und in der Liga der größten Veranstaltungshäuser der Hauptstadt mitzuspielen? Übernehmen wir uns da nicht finanziell? Nichts wirkt demoralisierender als ein halbleerer Saal; eine gescheiterte Veranstaltung hätte uns zudem Schulden im hohen sechsstelligen Bereich hinterlassen. Heute können wir sagen: Die Entscheidung, ins Tempodrom zu gehen, war nicht nur politisch richtig. Sie ist auch ökonomisch realisierbar. Denn die drastischen Kostensteigerungen, gerade auch im Veranstaltungssektor, hätten uns gar keine Wahl gelassen: Kann die Konferenz nicht wachsen, hätte sie schrumpfen müssen. Alleine durch die Ticketverkäufe sind auch kleinere Spielstätten nicht mehr finanzierbar. Im Tempodrom immerhin konnten wir Hunderte Menschen mehr begrüßen – in unseren vergangenen Tagungsorten wäre dies nicht möglich gewesen, sie waren bereits überfüllt.

Trotzdem: Wir gehen mit deutlichen finanziellen Verlusten aus der 29. Konferenz. Vielleicht ist dies auch nicht mehr anders möglich, wenn wir die Eintrittskarten nicht zu Luxusprodukten machen wollen. Um so mehr sind wir auf die Hilfe derjenigen angewiesen, denen es vielleicht gar nicht möglich ist, zur Konferenz persönlich anzureisen und vor Ort mit Hand anzulegen: Den Spenderinnen und Spendern, die uns unterstützen oder ein kleines Dankeschön für den kostenlosen Livestream in vier Sprachen geben wollen. So sind bislang rund 60.000 Euro Spenden zusammengekommen. Auch hierfür einen ganz herzlichen Dank – denn ob fünf oder 5.000 Euro, jede Summe hilft.

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