Zum Inhalt der Seite

EU-Kommission stellt Plan gegen China vor

Brüssel. Die EU-Kommission präsentierte am Mittwoch einen Gesetzesvorschlag, mit dem sie die Wirtschaft und Forschung vor Einfluss aus dem Ausland schützen will. Militärisch nutzbare Technologie soll nicht nach China oder Russland »abfließen«. Unter anderem könnten »Hochschul- und Forschungseinrichtungen der böswilligen Beeinflussung durch autoritäre Staaten zum Opfer fallen«. In den Jahren 2021 bis 2023 habe sie mehr als 1.200 ausländische Investitionen daraufhin überprüft, ob »Wissen in die Hände von Militärs oder Geheimdiensten aus Drittstaaten« gelangen könne. Die Untersuchungen sollen mit dem Gesetz nun ausgeweitet werden. Bisher würden Investments nur in 22 der 27 EU-Staaten geprüft. Künftig sollen Überprüfungen in allen Staaten vorgegeben werden. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→ Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 24. Jan. 2024 um 20:51 Uhr
    Dann kann es ja nicht mehr allzu lange dauern, bis in Europa die Zünfte und Gilden wieder offiziell eingeführt werden. Auf in die Zukunft – es lebe das neue Mittelalter!
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!