-
24.01.2024
- → Inland
Anklage nach Krawallen bei Eritrea-Veranstaltung
Stuttgart. Rund vier Monate nach Ausschreitungen bei einer Eritrea-Veranstaltung in Stuttgart ist ein weiterer Beschuldigter unter anderem wegen Landfriedensbruchs angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte, soll der 29jährige den Betonsockel eines Bauzauns sowie einen Pflasterstein auf Polizisten geworfen haben. Er sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Am 16. September ist es am Rande einer von eritreischen Vereinen aus der Region Stuttgart organisierten Veranstaltung zu Ausschreitungen gekommen. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
