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Norwegen: Parlament billigt Tiefseebergbau

Oslo. Norwegen beginnt mit dem kommerziellen Abbau von Bodenschätzen in der Tiefsee. Eine Mehrheit im Parlament in Oslo stimmte am Dienstag abend dafür, ein 281.000 Quadratkilometer großes Areal auf dem norwegischen Kontinentalsockel in der Arktis für die Exploration und Gewinnung von Mineralien auf dem Meeresgrund freizugeben. Auf den Tiefseebergbau hatte sich die Minderheitsregierung des Sozialdemokraten Jonas Gahr Støre im Dezember mit der konservativen Partei Høyre und der rechtspopulistischen Fortschrittspartei verständigt. Zuletzt hatte der Pazifikstaat Nauru angekündigt, mit dem kanadischen Konzern The Metals Company (TMC) Manganknollen auf dem Meeresboden in 4.000 bis 6.000 Metern Tiefe abbauen zu wollen. Die uralten Zusammenschlüsse enthalten Rohstoffe wie Mangan, Kobalt, Kupfer und Nickel, die etwa zur Herstellung von Batterien für E-Autos verwendet werden können. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 11. Jan. 2024 um 22:11 Uhr
    Ein weiterer verheerender Schritt hin zum finalen Kollaps des Planeten. Der Mensch, das einzige Lebewesen, dass sein Habitat systematisch und unaufhaltsam zerstört. Das muss wohl an seiner besonderen Intelligenz liegen.