-
11.01.20241 Leserbrief
- → Kapital & Arbeit
Norwegen: Parlament billigt Tiefseebergbau
Oslo. Norwegen beginnt mit dem kommerziellen Abbau von Bodenschätzen in der Tiefsee. Eine Mehrheit im Parlament in Oslo stimmte am Dienstag abend dafür, ein 281.000 Quadratkilometer großes Areal auf dem norwegischen Kontinentalsockel in der Arktis für die Exploration und Gewinnung von Mineralien auf dem Meeresgrund freizugeben. Auf den Tiefseebergbau hatte sich die Minderheitsregierung des Sozialdemokraten Jonas Gahr Støre im Dezember mit der konservativen Partei Høyre und der rechtspopulistischen Fortschrittspartei verständigt. Zuletzt hatte der Pazifikstaat Nauru angekündigt, mit dem kanadischen Konzern The Metals Company (TMC) Manganknollen auf dem Meeresboden in 4.000 bis 6.000 Metern Tiefe abbauen zu wollen. Die uralten Zusammenschlüsse enthalten Rohstoffe wie Mangan, Kobalt, Kupfer und Nickel, die etwa zur Herstellung von Batterien für E-Autos verwendet werden können. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Reinhard Hopp aus Berlin 11. Jan. 2024 um 22:11 UhrEin weiterer verheerender Schritt hin zum finalen Kollaps des Planeten. Der Mensch, das einzige Lebewesen, dass sein Habitat systematisch und unaufhaltsam zerstört. Das muss wohl an seiner besonderen Intelligenz liegen.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!