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425.400 Widersprüche bei Jobcentern

Nürnberg. Die Zahl der Widersprüche gegen Bescheide der rund 400 Jobcenter in Deutschland ist 2023 gestiegen. Die Zahl der Klagen ging zurück. Bundesweit seien knapp 425.400 Widersprüche und etwas mehr als 47.900 Klagen eingereicht worden, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mit. Das waren rund 21.500 Widersprüche mehr und annähernd 3.000 Klagen weniger als 2022. Über knapp 419.600 Widersprüche wurde 2023 entschieden, so die BA. Zwei Drittel wurden zurückgewiesen oder zurückgezogen. Bei 138.500 Widersprüchen änderten die Jobcenter die ursprüngliche Entscheidung, vor allem weil fehlende Unterlagen nachgereicht worden waren. In ungefähr 40.200 Fällen räumten die Jobcenter Fehler ein. Mehr als 60.000 Klagen wurden vor Gericht abgewiesen oder von den Klägern zurückgenommen. Rund 35 Prozent führten zu einer neuen Entscheidung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2024, Seite 5, Inland

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