-
10.01.2024
- → Ausland
Hisbollah will keine Eskalation
Beirut. Am Dienstag hat die Hisbollah betont, dass sie keine Eskalation des Konflikts mit Israel anstrebe, »aber wenn Israel ihn ausweitet, ist die Antwort unvermeidlich, und zwar in dem Maße, das zur Abschreckung Israels erforderlich ist«, sagte der stellvertretende Generalsekretär Naim Kassem im libanesischen Fernsehen. Am Dienstag wurden bei einem israelischen Angriff drei Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon getötet. Die Hisbollah erklärte, dass sie mit Drohnen das israelische Armeehauptquartier in Safed im Norden Israels angegriffen habe. Dies sei Teil der Vergeltung für die Tötung des stellvertretenden Hamas-Chefs Saleh Al-Aruri in Beirut und des Hisbollah-Kommandeurs Wissam Tawil. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!