Zum Inhalt der Seite

Bauernproteste: Starke rechte Präsenz in Dresden

Dresden. Mehrere tausend Personen folgten am Montag dem Aufruf der extrem rechten »Freien Sachsen« in Dresden, um die Bauernproteste vermeintlich zu unterstützen. Ferner beteiligten sich daran Anhänger der neonazistischen Kleinstpartei »Der III. Weg«. MDR Sachsen zufolge zog der Demonstrationszug nach einer Kundgebung bis vor die Sächsische Staatskanzlei. Ein anderes Bild in Mecklenburg-Vorpommern: »Alle Aktionen sind nicht, wie verschiedentlich prophezeit, von rechtsradikalen Kräften gekapert worden«, sagte Heike Müller, Vizepräsidentin des regionalen Bauernverbands, am Montag zu jW. Es seien in einer großen Bündnisaktion fast 60 Autobahnauffahrten blockiert worden. »Friedlich«, wie Müller betonte. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2024, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!