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Israel greift erneut Hospital in Gaza an

Gaza-Stadt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Israel »skrupellose« Angriffe auf ein Krankenhaus in der umkämpften Stadt Khan Junis im Süden des Gazastreifens vorgeworfen. Nach Angaben des palästinensischen Rettungsdienstes Roter Halbmond seien bei den Angriffen mindestens fünf Zivilisten getötet worden, darunter ein fünf Tage alter Säugling, schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in der Nacht zu Mittwoch auf X. 14.000 Menschen seien im Al-Amal-Krankenhaus untergebracht gewesen. Die palästinensische Gesundheitsbehörde in Gaza meldete am Mittwoch, dass binnen 24 Stunden 128 Menschen bei israelischen Angriffen getötet wurden. Damit stieg die Zahl der Getöteten seit Beginn des jüngsten Gazakriegs auf mindestens 22.313.

Israels faschistischer »Sicherheitsminister« Itamar Ben-Gvir wies unterdessen Kritik der USA an seinen Forderungen zur Umsiedlung der Bewohner des Gazastreifens zurück. »Die Vereinigten Staaten sind unser bester Freund, aber zuallererst werden wir das tun, was am besten für den Staat Israel ist«, erklärte Ben-Gvir am Dienstag abend auf X. »Die Übersiedlung Hunderttausender von Gaza« würde es den israelischen Bewohnern des Gürtels um den Gazastreifen erlauben, »nach Hause zurückzukehren und in Sicherheit zu leben«, schrieb Ben-Gvir. Finanzminister Bezalel Smotrich hatte zuvor ebenfalls vorgeschlagen, Israel solle die Palästinenser in dem Gebiet »ermutigen«, in andere Länder umzusiedeln. Das State Department bekräftigte daraufhin die »klare, konsequente und unmissverständliche« Position der USA, wonach »Gaza palästinensisches Land ist und palästinensisches Land bleiben wird«. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2024, Seite 7, Ausland

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