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Bayreuth: Dokuzentrum zu Nazidiktatur bis 2030

Bayreuth. Die Planungen für ein Dokumentationszentrum zum deutschen Faschismus schreiten in Bayreuth voran. Eingebunden dabei ist die Richard-Wagner-Stiftung, die das geplante Zentrum wissenschaftlich unterstützen und organisatorisch und inhaltlich betreuen soll. Die Stiftung betreibt das Richard-Wagner-Nationalarchiv und das Richard-Wagner-Museum. Seit dessen Erweiterung sei die kritische Auseinandersetzung mit der ideologischen Rezeptions- und Wirkungsgeschichte Wagners ein Schwerpunkt der Forschungs- und Vermittlungsarbeit, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Das Zentrum soll bestenfalls 2030 eröffnet werden können, wie ein Sprecher der Stadt informierte. Eine Berechnung aus dem Jahr 2022 hatte Kosten von 23,1 Millionen Euro für das Projekt ergeben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2024, Seite 15, Antifaschismus

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