Zum Inhalt der Seite

Massenentlassungen nach Lohnprotest

Dhaka. Textilfabriken in Bangladesch reagieren mit Massenentlassungen auf die jüngste Streikbewegung. Die drei Gewerkschaften Bangladesh Garments and Industrial Workers Federation, National Garment Workers Federation und Bangladesh Garments Workers Unity Council erklärten am Donnerstag, in den vergangenen zwei Monaten seien zwischen 1.000 und 5.000 Beschäftigte entweder entlassen worden oder aus Angst vor polizeilicher Verfolgung untergetaucht. Seit Beginn der Lohnproteste, bei denen seit Oktober mittlerweile vier Arbeiter getötet und Dutzende verletzt wurden, seien bereits Hunderte Beschäftigte entlassen worden. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!