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UNICEF prangert ­Situation in Gaza an

Genf. Nach seiner Rückkehr aus dem Gazastreifen hat der Sprecher des UN-Kinderhilfswerks UNICEF, James Elder, die Zustände dort als katastrophal beschrieben. Vier von fünf Minderjährigen hätten nicht genügend zu essen, sagte Elder am Dienstag in Genf. Durchfallerkrankungen breiteten sich aus. Er sei wütend, dass verletzte Kinder umkommen, dass Eltern von schwerkranken Kindern nur noch »Hoffnung und dreckiges Wasser« hätten, sagte Elder. Israel habe versprochen, Zivilisten zu verschonen. Doch die Realität sehe anders aus. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sparte am Dienstag in Genf nicht mit drastischen Worten. Nach ihren Angaben arbeiten von einst 36 Krankenhäusern in Gaza nur noch acht, und das stark eingeschränkt. »Es ist skrupellos, dass die Welt es zulässt, dass das weitergeht«, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2023, Seite 1, Ausland

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