-
20.12.2023
- → Ausland
UNICEF prangert Situation in Gaza an
Genf. Nach seiner Rückkehr aus dem Gazastreifen hat der Sprecher des UN-Kinderhilfswerks UNICEF, James Elder, die Zustände dort als katastrophal beschrieben. Vier von fünf Minderjährigen hätten nicht genügend zu essen, sagte Elder am Dienstag in Genf. Durchfallerkrankungen breiteten sich aus. Er sei wütend, dass verletzte Kinder umkommen, dass Eltern von schwerkranken Kindern nur noch »Hoffnung und dreckiges Wasser« hätten, sagte Elder. Israel habe versprochen, Zivilisten zu verschonen. Doch die Realität sehe anders aus. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sparte am Dienstag in Genf nicht mit drastischen Worten. Nach ihren Angaben arbeiten von einst 36 Krankenhäusern in Gaza nur noch acht, und das stark eingeschränkt. »Es ist skrupellos, dass die Welt es zulässt, dass das weitergeht«, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!