Zum Inhalt der Seite

Ukraine: Proteste an Grenzen von Lkw-Fahrern

Vyšné Nemecké/Uschhorod. Slowakische Lkw-Fahrer fordern erneut Beschränkungen für den Zugang ukrainischer Speditionen in die Europäische Union. Dies teilte der Lkw-Verband UNAS am Montag mit. Die Blockade der Lkw-Fahrer werde am Grenzübergang Vyšné Nemecké/ Uschhorod stattfinden, hieß es. Auch ungarische Trucker beschlossen am Montag, an einem Grenzübergang zwischen Ungarn und der Ukrai­ne zu protestieren, in Polen blockieren Lkw-Fahrer seit dem 6. November Grenzübergänge. Die Demonstranten wollen die genehmigungsfreie Einreise ukrai­nischer Fernfahrer in die EU verhindern, da diese ihre Preise unterbieten. Kiew sagt, das Verkehrsaufkommen aufgrund des Krieges mache ein Lkw-Genehmigungssystem jedoch undurchführbar. Reuters zufolge sei aufgrund der Grenzproteste mit mehrwöchigen Verzögerungen bei kritischen Lieferungen zu rechnen. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2023, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!