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Keine Zwangsarbeit bei VW in China

Beijing. Im VW-Werk im chinesischen Urumqi kommt es laut einer unabhängigen Untersuchung zu keinerlei Verstößen gegen Menschenrechte. Die mit der Überprüfung beauftragte Firma von Markus Lönung konnte »keine Hinweise auf oder Belege für Zwangsarbeit bei den Mitarbeitenden finden«, wie sie am Dienstag abend bekannt gab. Auch die knapp 50 Uiguren in dem Werk seien »gut qualifiziert« und würden bei »geringer Arbeitsbelastung überdurchschnittlich bezahlt«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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