Zum Inhalt der Seite

Cybervorfall legt australische Häfen lahm

Sydney. In Australien ist der Frachtverkehr am Wochenende durch einen Cybervorfall teilweise unterbrochen worden. Wie die australischen ABC News am Sonntag mitteilte, hatte die australische Innenministerin Clare O’Neil den Vorfall als »schwerwiegend und andauernd« bezeichnet. Auch der nationale Koordinator für Cybersicherheit, Darren Goldie, erklärte demnach auf der Plattform X, es könne zu erheblichen Verzögerungen im Frachtverkehr kommen, da es Tage dauern könne, bis die Situation geklärt sei.

Der Hafenbetreiber DP World Australia, der über die Häfen in Melbourne, Sydney, Brisbane und Fremantle etwa 40 Prozent des Frachtverkehrs verantwortlich zeichnet, hatte seine Häfen geschlossen, nachdem das Unternehmen am Freitag versucht hatte, auf den Cybervorfall zu reagieren. Laut ABC News waren der Regierung am Sonntag keine Details darüber bekannt, was zu dem Zwischenfall geführt haben könnte. Erst kürzlich waren durch einen Ausfall beim Netzbetreiber Optus landesweit für mehrere Stunden Telefon- und Internetverbindungen lahmgelegt. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!