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Forcierter Ausverkauf in Griechenland

Athen. Griechenland will im kommenden Jahr durch die Privatisierung staatlicher Infrastruktur über fünf Milliarden Euro einnehmen – mehr als je zuvor. Das sagte der Chef der Privatisierungsagentur HRADF, Dimitris Politis, am Mittwoch. 1,5 Milliarden Euro soll der Verkauf der Egnatia-Autobahn im Norden einbringen. Veräußert werden soll auch die Attika-Autobahn, eine 70 Kilometer lange Umgehungsstraße um Athen. Weitere 30 Prozent der Anteile am Athener Flughafen sollen an die Börse. Der deutsche Betreiber Avi-Alliance könnte seine Anteile bei der Gelegenheit von 40 auf 50 Prozent erhöhen, so Politis. Zudem sollen der Verkauf eines 67prozentigen Anteils am Hafen in Lavrion südöstlich von Athen in die Wege geleitet und Angebote für Yachthäfen auf der Insel Korfu und im Golf von Korinth eingeholt werden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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